Zum Abschluss der Saison 2026 standen in Kettwig die Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Programm. Während die 350 Meter lange Sprintstrecke für die Junioren Neuland bedeutete, kehrte das Team des Ruderbundesliga-Achters nach dem Sieg bei den Landesmeisterschaften auf vertrautes Terrain zurück.
Besonders erfolgreich waren diesmal die Frauen des Ruderverein Bochum – allen voran Tjorven Schneider, die gleich dreimal Grund zum Jubeln hatte. Im Mixed-Doppelvierer sicherte sie sich mit einem starken Endspurt zunächst die Bronzemedaille. Im Frauen-Doppelzweier legte sie nach und setzte sich in einem starken Teilnehmerfeld durch, um die Goldmedaille zu gewinnen. Doch damit nicht genug: Auch im Mixed-Doppelzweier dominierte sie das Feld und krönte sich erneut zur Deutschen Meisterin.
Weniger glücklich verlief das Flutlichtrennen für den Männerachter. Trotz eines engagierten Rennens musste sich das Team der starken Konkurrenz geschlagen geben und mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen.
Für den Achter richtet sich der Blick nun auf den BaselHead, bei dem unter anderem der Deutschlandachter auf die Bochumer wartet. Die übrigen Athletinnen und Athleten des RVB starten derweil in das gewohnte Wintertraining. Schon bald stehen die nächsten Herausforderungen bei Ergometer- und Langstreckentests an.

