Am vergangenen Wochenende fanden auf dem Elfrather See in Krefeld die Deutschen Großbootmeisterschaften parallel zu den Deutschen Masters- und Hochschulmeisterschaften statt.
Für die Mannschaft des RBL-Achters stellte die Umstellung auf die 1.000-Meter-Strecke eine besondere Herausforderung dar, da das Training zuvor auf die Sprintdistanz ausgerichtet gewesen war. Dennoch wurde die Zeit nach dem ersten Renntag gut genutzt, sodass sich ein Vierer und ein Achter formierten, die sich auf der längeren Strecke der nationalen Konkurrenz stellen wollten.
Mit einem mutigen Vorlauf sicherte sich der Vierer einen der begehrten Finalplätze – eine starke Leistung in einem hochklassigen Teilnehmerfeld. Im Finale fehlten nach einer guten ersten Streckenhälfte jedoch die letzten Körner, um auf den zweiten 500 Metern noch einmal entscheidend anzugreifen. Am Ende stand ein sechster Platz zu Buche.
Für den Achter verlief das Wochenende weniger erfolgreich. Nach einer vielversprechenden Startphase fehlte es dem Boot im weiteren Rennverlauf an Kontrolle und Präzision. Der vierte Platz im Vorlauf reichte leider nicht für den Einzug ins Finale.
Deutlich besser lief es hingegen für Tjorven, die gleich mehrfach jubeln durfte. Mit Gold im Doppelzweier, Silber im Mixed-Achter und Bronze im Frauenachter überzeugte sie auf ganzer Linie.
Paula ging derweil bei den Hochschulmeisterschaften an den Start. Dort gewann sie Silber im Achter und belegte im Doppelvierer den fünften Platz – ebenfalls eine starke Leistung.