Zum dritten Renntag der Ruder-Bundesliga ging es für den Bochum-Witten Achter nach Osnabrück. Die Besonderheit dort: Die Rennstrecke war mit gerade einmal etwa 290 Metern deutlich kürzer als gewohnt.
Im Zeitfahren trat der Bochum-Witten Achter gegen das zweite Boot der Sweepboys aus Hamburg an. Entgegen dem Gefühl der Mannschaft reichte es nach dem Zeitfahren leider nur für Platz 11. Es musste sich also etwas ändern. Die Mannschaft stellte den Hebel daraufhin noch etwas härter und passte die Einstellungen an, um dem starken Schiebewind und der kurzen Strecke besser entgegenzukommen.
Im Achtelfinale wartete mit Mülheim der Ligachampion der vergangenen Saison. Trotzdem setzte der Bochum-Witten Achter alles daran, die Mülheimer zu schlagen oder zumindest eine schnelle Verliererzeit zu errudern und sich so noch in die obere Hälfte des Feldes zu schieben. Leider gelang beides nicht. Damit musste sich die Mannschaft mit der unteren Tabellenhälfte zufriedengeben.
Im Viertelfinale traf der Bochum-Witten Achter erneut auf die Hamburger. Da sich die Mannschaft inzwischen immer besser mit den Bedingungen und den neuen Einstellungen vertraut gemacht hatte, konnte sie das Rennen in einem spannenden Duell für sich entscheiden. Der Sieg gab noch einmal ordentlich Zuversicht und Selbstvertrauen für die folgenden Rennen.
Um die bestmögliche Platzierung in der unteren Hälfte zu erreichen, mussten nun alle weiteren Rennen gewonnen werden. Die klare Aufgabe im nächsten Rennen gegen den TÜV Nord Maschsee Achter aus Hannover lautete deshalb: gewinnen. Auch dieses Rennen konnte der Bochum-Witten Achter souverän für sich entscheiden.
Damit ging es im Finale um Platz 9 erneut gegen die Hamburger. Die Gegner waren inzwischen bestens bekannt. Leider konnte die Mannschaft das Rennen diesmal nicht für sich entscheiden und belegte hinter den Hamburgern Platz 10. Da diese aber außerhalb der RBL-Wertung starteten, dürfen sich die Bochum/Wittener als 9. schnellstes RBL Boot bezeichnen.
Auch wenn das klare Ziel, in Osnabrück die obere Tabellenhälfte zu erreichen, verpasst wurde, konnte die Mannschaft viele wichtige Erkenntnisse aus dem Renntag mitnehmen. Besonders der Umgang mit der ungewöhnlich kurzen Strecke, dem starken Schiebewind und den angepassten Einstellungen lieferte wertvolle Erfahrungen.
Mit diesen Erkenntnissen und neuem Selbstvertrauen blickt der Bochum-Witten Achter nun auf den nächsten Renntag in Essen. Dort soll wieder voll angegriffen und gezeigt werden, was in der Mannschaft steckt!