Für Tjorven und Justus startete die Regatta mit der nationalen Zweier Rangliste.
Nach einem dritten Platz im Vorlauf trat Tjorven gemeinsam mit ihrer Partnerin Clara Reiter (Karlsruher RV Wiking) im B-Finale an. Dort erruderten die beiden sich den zweiten Platz. Eine respektable Leistung, besonders vor dem Hintergrund, dass das Duo noch nicht lange gemeinsam rudert, da Tjorven erst kürzlich den Disziplinswechsel hin zum Riemen vollzogen hat.

Justus reiste mit jeder Menge Selbstvertrauen nach Ratzeburg. Gemeinsam mit seinem Partner Leon Gronbach (RG Speyer), stellte er bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften zuletzt den schnellsten U23-Zweier. Dementsprechend zählten die beiden auch in Ratzeburg zum Kreis der Favoriten. Im Vorlauf untermauerten die beiden ihre Ambitionen und konnten den Sieg einfahren.
Im Finale reichte es dann für Platz 6. Auch wenn einige neue Kombinationen inklusive US-Studenten am Start waren, war dies sicherlich nicht das Ergebnis, was die beiden sich erhofften.

Nach der Rangliste starteten die Athleten am Samstag und Sonntag in Mittel- und Großbooten. Justus bewies seine Klasse und führte den Achter an beiden Tagen als Schlagmann zum Sieg der U23-Wertung. Lediglich ein Boot aus den Niederlanden konnte das deutsche Nachwuchsboot bezwingen. Gleichzeitig ließ das Boot den aus Ersatzmännern gebildeten A-Achter des Dortmunder Stützpunktes hinter sich. Am Sonntag war auch Till im Feld der Achter am Start. Nach einem zweiten Platz im Einer probierte er sein Glück beim Riemen und konnte hier gemeinsam mit seiner Mannschaft das A-Finale erreichen.

Tjorven startete indes im Vierer ohne Steuerfrau und konnte am Samstag zwei dritte- und am Sonntag einen fünften und einen ersten Platz im B-Finale einfahren.
Für die U23-Ruderer geht es nun in die Vorbereitungen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee, wo die heißbegehrten Tickets für die U23-Weltmeisterschaften vergeben werden.