U23-Weltmeisterschaft in Duisburg

Nach einer erfolgreichen Deutschen Meisterschaft ging es für Justus zunächst ins Trainingslager nach Breisach und von dort direkt weiter zur U23-Weltmeisterschaft nach Duisburg.

Der deutsche Achter mit Steuerfrau Mia Wegele, Schlagmann Leo Rosquist, Vincent Kuhn, Justus Beckmann, Felix Zeymer, Lino Zastrow, Julius Kaim, Carl Sgonina und Bugmann Leon Gronbach startete am Donnerstag im Vorlauf gegen Großbritannien, Neuseeland, Polen und Italien. Da Leon Gronbach krankheitsbedingt ausfiel, rückte Julius Watzka für ihn ins Boot.

In einem starken Rennen belegte der deutsche Achter in 5:54,48 Minuten den dritten Platz hinter Großbritannien und Neuseeland. Gleichzeitig war dies die drittschnellste Zeit aus beiden Vorläufen und bedeutete den Einzug ins A-Finale.

Mit dem wieder genesenen Leon Gronbach ging es am Sonntag gegen Großbritannien, die USA, Neuseeland, Australien und Polen um die Medaillen. Nach einem schlechten Start fand der deutsche Achter jedoch nicht wie erhofft in seinen Rhythmus und konnte den Anschluss an die Spitze nicht mehr herstellen. In 5:38,52 Minuten erreichte das Boot den fünften Platz.

Trotz des fünften Platzes bei einer Weltmeisterschaft überwog zunächst die Enttäuschung. Die Trainingsleistungen und insbesondere der starke Vorlauf hatten gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckte, das im entscheidenden Finale leider nicht vollständig abgerufen werden konnte.

Nach der WM folgten für Justus zwei Wochen eigenständiges Training und Erholung. Anschließend richtete sich der Blick bereits auf das nächste internationale Ziel.

U23-Europameisterschaft in Kruszwica

Gemeinsam mit Carl Sgonina ging es für Justus im Zweier weiter. Nach zwei Wochen Training und einem abschließenden Trainingslager in Ratzeburg reisten die beiden zur U23-Europameisterschaft ins polnische Kruszwica.

Dort sorgten Wetter und Technik von Beginn an für einen ungewöhnlichen Rennverlauf. Am Samstagmorgen verhinderte zunächst eine defekte Startanlage den geplanten Vorlauf. Nach rund 70 Minuten auf dem Wasser mussten die Athleten ohne Rennen wieder an den Steg zurückkehren. Nach weiteren Verschiebungen entschied die Fairnesskommission aufgrund der schwierigen Bedingungen schließlich, die Vorläufe als Time Trial auszutragen.

Bei starkem Wind und hohen Wellen erreichten Justus und Carl in 7:08,93 Minuten die siebtschnellste Zeit und verpassten damit knapp den Einzug ins A-Finale.

Am Sonntagmorgen folgte das B-Finale gegen die Türkei, Litauen, Moldau und Dänemark. Justus und Carl hielten sich von Beginn an auf dem zweiten Platz und mussten sich am Ende lediglich dem türkischen Zweier geschlagen geben. Mit 7:13,08 Minuten belegten sie den zweiten Platz im B-Finale und damit Rang acht in der Gesamtwertung.

Doch damit war die Europameisterschaft für Justus noch nicht beendet. Am Nachmittag ging es zusätzlich im Mixed-Achter an den Start. Auch dieses Finale wurde aufgrund der Bedingungen als Time Trial ausgetragen. Am Ende erreichte der deutsche Achter Platz vier.

Damit endete eine ereignisreiche internationale Saison für Justus mit Platz fünf bei der U23-Weltmeisterschaft im Achter sowie Platz acht im Zweier und Platz vier im Mixed-Achter bei der U23-Europameisterschaft.